Wissenswertes über UV - Licht:


Künstliche Sonne und Gesundheit
Wissenschaftlicher Überblick

Forscher in aller Welt befassen sich mit Fragen über Licht und Leben. Allein im Juni 2001 gab es zwei internationale Licht-Symposien: Biologic Effekts of Light (Boston, Massachusetts) und The 9th European Lighting Conference (Reykjavik). Zunehmend konzentriert sich das Interesse auf naturähnliche, künstliche UV-Strahlung. Das erinnert an die Tradition, aus der heraus früher viele Krankheiten mit UV-Stahlen geheilt wurden. Untersuchungen bestätigen biopositive und zum Teil verblüffende Effekte der künstlichen Sonne.











Unterschiedliches UV-Licht?

Wir unterscheiden in UV-A, UV-B, UV-C Licht. Sie unterscheiden sich in Ihren Wellenlänge und in der Wirkung auf die Lebewesen. Das gesamte UV-Spektrum wird durch die Sonne abgestrahlt und durch die Ozonschicht gefiltert. Leider haben wir in der Atmosphäre Ozonlöcher, die das etwas beeinträchtigen. In Solarien werden Filtertechniken eingesetzt, mit denen wir genau bestimmen, welche für uns Menschen positive Strahlen sind.


UV-C Licht (ca. 240 - 280 nm)

ist das kurzwelligste und aggressivste Licht, es wird in Solarien komplett herausgefiltert. In medizinischen Geräten wird es nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt.


UV-B Licht (ca. 280 - 315 nm)

ist für die lang anhaltende, schöne Bräune verantwortlich. Sie ist sehr energiereich, das heißt, bei unsachgemäßer Anwendung kann sie zu Sonnenbrand führen.

Es hat die nützliche Eigenschaft, die unter der Hautoberfläche liegenden Melanozyten zu erreichen, und diese zur Produktion bräunungsfähiger Pigmente (Melanine) anzuregen.

Es schafft also erst die Grundlage um eine Bräune wie wir sie wünschen zu erreichen. Je mehr Melanine an der Hautoberfläche vorhanden sind, desto intensiver kann die UV-A Strahlung diese Pigmente dunkeln.

Es dient zum Aufbau einer Lichtschwiele (Verdickung der oberen Hautschicht) zum Schutz der empfindlichen Keimzellen.

UV-B Strahlung kann bei Nichtbeachtung der empfohlenen Besonnungszeiten zur Erythem-Bildung (Sonnenbrand) führen. Da dies unbedingt zu vermeiden ist, aber eine schöne, lang anhaltende Bräune das Ziel ist, müssen die Besonnungszeiten unbedingt eingehalten werden. Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich die Gefahr einer folgenden Hautkrebserkrankung.


UV-A Licht (215 - 400 nm)

ist im Allgemeinen für Ihre sofort bräunende Wirkung ( man spricht von Direktpigmentierung) bekannt.

Es ist bei unsachgemäßer Anwendung für Hautalterung verantwortlich.

Es hat die nützliche Eigenschaft bereits an der Hautoberfläche vorhandene Melanine (Pigmente) zu bräunen.

Die Bräune hat den Nachteil, dass sie nur von kurzer Dauer ist. Deshalb ist eine schöne Bräune nur mit einem vernünftigen Verhältnis von UV-A zu UV-B zu erreichen.

Das UV-A Licht kann in Verbindung mit Medikamenten und Nahrungsmitteln zu phototoxischen und photoallergischen Reaktionen führen. Zu diesen Stoffen gehören u. a. Antibiotika, Saccharin, Diuretika, Parfüm, Beruhigungsmittel und bestimmte Konservierungsstoffe.


Benutzerhinweise:

  1. Wer sich in medizinischer Behandlung befindet, welche die Einnahme von Medikamenten erfordert, sollte seinen Arzt über die Verträglichkeit der Medikamente mit UV-Licht befragen.
  2. Um Bräune aufzubauen, sollten sie ca. jeden 2. Tag sonnen bis zum gewünschten Bräunungsgrad. Anschließend, um die Bräune zu halten, empfehlen wir 1 - 2 Besonnungen pro Woche.
  3. Bei Bläschenbildung oder Entzündungen sofort Ihren Arzt aufsuchen und auf UV-Licht-Verträglichkeit untersuchen lassen.
  4. Erhöhte Vorsicht nach Massagen oder Saunagängen, die Haut ist jetzt empfindlicher.
  5. UV-Licht kann die Netzhaut der Augen angreifen und beschädigen. Tragen Sie unbedingt eine Schutzbrille und schließen sie die Augen bei der Besonnung.
  6. Entfernen Sie sämtliche Kosmetika, Deodorants, Parfüms, etc., da diese mit dem UV-Licht Hautreizungen und/oder allergische Reaktionen auslösen können.
  7. Schmuck ist abzulegen, er kann sich verfärben, kann zu allergischen Reaktionen führen, es verbleiben unbesonnte "Steifen" auf der Haut.
  8. Tragen Sie keine Sonnenschutzmittel auf, da bei Beachtung der Besonnungsempfehlung die Haut Ihren Lichtschutzfaktor selbst erhöht.
  9. Bräunen Sie nach dem Drei Farben Besonnungsempfehlungen, gelb, blau, rot, die in jedem guten Studio als Informationsposter aushängen.
  10. Pflegen Sie Ihre Haut mit Kosmetik, vor der Besonnung um die Bräune zu intensivieren und zu pflegen und nach der Besonnung zum Pflegen und eventuelle Irritationen vorzubeugen / zu lindern.